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Fünf Wochen nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009


Quelle RP Online
VON GERHARD VOOGT

 

Kater lebend aus den Trümmern geborgen

   

(RP) Felix wirkt schwach. Aber er kann noch miauen. „Das ist unserer schönster Fund”, sagt Daniel Leupold, der Sprecher der Kölner Berufsfeuerwehr. Fast fünf Wochen nach dem Einsturz des historischen Stadtarchivs haben die Rettungskräfte am Montag um kurz nach 15 Uhr einen getigerten Kater aus den Trümmern geborgen. 

Dass Kater Felix noch lebt, grenzt an ein Wunder. Er konnte fünf Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs aus den Trümmern geborgen werden.

Frauchen Andrea Schröder ist überglücklich, als die Feuerwehrkräfte ihr Felix wieder bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier wurde die Katze entdeckt. Ein Feuerwehrmann zeigt die Fundstelle. Felix war zwischen Betonteilen eingekeilt, aber unverletzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Severinstraße freuten sich die Anwohner über das „Katzen-Wunder von Köln”. Nach dem Unglück galt auch der Vierbeinige Bewohner aus dem Haus 220 als verschollen. „Der Kater war im Schuttberg eingeklemmt”, berichtet Feuerwehr-Sprecher Leupold. „Als er befreit wurde, hat er erstmal die Pfoten von sich gestreckt. Felix ist abgemagert, aber er wirkt äußerlich unverletzt.”

Die Besitzerin des Katers hatte den Vermissten in den vergangenen Wochen verzweifelt gesucht. Obwohl beim Einsatz eines Bioradars keine Lebenszeichen in der Schutthalde gemessen worden waren, gab sie die Hoffnung nicht auf. An mehr als 50 Laternen in der Kölner Südstadt hängte sie Suchanzeigen auf. „Die Frau war überglücklich, als wir sie über unseren Fund informierten”, erzählt Leupold.

Die Retter übergaben das müde Tier in einem Pappkarton an die Besitzerin. Die brachte Felix sogleich zum Tierarzt, wo der Kater gründlich untersucht wurde. Dabei wurde festgestellt, dass es dem Geretteten den Umständen entsprechend gut geht. Wie konnte Felix solange überleben? Ist er erst vielleicht nach dem Unglück in das Trümmerfeld gelaufen?

Die Feuerwehr vermutet jedenfalls, dass sich der Kater durch Regen- oder Kondenswasser ernährt hat. „Einige Tropfen können reichen”, erklärt der Veterinär Stephan Paufler(49). „Katzen sind unglaublich zähe Tiere und können bis zu sechs Wochen ohne Nahrung auskommen, wenn sie einigermaßen gut genährt sind.”

 

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